Bürgermeisterkandidat Karutz widerspricht dem SPD Ortsverein Mittelahr

Für den Bürgermeisterkandidaten der Verbandsgemeinde Altenahr, Thomas Karutz (CDU), ist es nicht nachvollziehbar warum die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat „von einer Existenzgefährdung der Ahrtalschule“ spricht. Das sei gegenüber der Schulleitung, des Lehrerkollegiums und der Elternschaft, denen es gelungen ist, mit einem hohen Engagement die Schule zukunftssicher aufzustellen, eine befremdliche, ja sogar provokante Aussage.

In einer beeindruckenden Gemeinschaftsleistung, zusammen mit allen Fraktionen im Verbandsgemeinderat, seien allein in den letzten fünf Jahren über 250.000 Euro vor allem in die digitale Ausstattung und die naturwissenschaftlichen Räume investiert worden. Der Erfolg dieser Gemeinschaftsleistung zeige sich auch in den Anmeldezahlen, die in den letzten Jahren auf einem stabilen Niveau seien.

Zusammen mit einem guten Betreuungs- und Unterstützungsangebot biete die Schule in der Schullandschaft des Kreises ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Mit anderen Worten: „Es ist unverantwortlich, diese Vorteile der Schule öffentlich schlecht zu reden, insbesondere im Vorfeld der anstehenden Anmeldungsperiode  für weiterführende Schulen. Die Aussagen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Wilfried Schmitz könnten Eltern möglichweise von einer Anmeldung ihres Kindes an der Ahrtalschule abhalten und somit tatsächlich deren Existenz in Gefahr bringen. Die Anzahl unserer Kinder, die die Schule in den kommenden Jahren besuchen können, zeigt eine positive Entwicklung. Daher gilt es für unsere Schule einzutreten und deren Kapazität und Kompetenz zu bekräftigen“, so Thomas Karutz.

 

Nicht nachvollziehbar sei auch, dass die SPD in der Freiherr-von-Boeselager- sowie der Erich-Kästner-Schule in der Kreisstadt eine „überflüssige Konkurrenzsituation“ zur Ahrtalschule sehe. Das für die Schulstandorte verantwortliche, SPD-geführte Bildungsministerium sei eben nicht dieser Meinung. Aufgrund klarer gesetzlicher Vorgaben des Landes sei die Fahrt mit dem Schulbus bis zur nächstgelegenen Schule bereits heute kostenlos. Dass auch Schüler außerhalb der Verbandsgemeinde kostenlos zur Ahrtalschule gefahren werden sollen – so die SPD-Forderung – gebe das Gesetz einfach nicht her. „Eine pauschale Forderung ist hier somit unangebracht.“ Abschließend stellt Thomas Karutz fest: „Im Falle meiner Wahl will ich gemeinsam mit der Schulleitung, mit den Eltern und den Gremien der Verbandsgemeinde alles daran setzen, die Position der Ahrtalschule weiter zu stärken. Beim Großprojekt Digitalisierung wird mein Schwerpunktthema der Anschluss an das Glasfasernetz sein.“