Wie sehen Sie die touristischen Entwicklungschancen der VG Altenahr? Wie wollen Sie den Tourismus in der VG voranbringen?

Wir leben in einer Verbandsgemeinde mit einer hohen Wohn- und Lebensqualität, die auch unsere Gäste zu schätzen wissen. Die touristischen Entwicklungschancen unserer VG sind sehr gut. Nur gemeinsam mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern können wir diese Chancen ausbauen. Mit über 210.000 Übernachtungen jährlich ist die VG bereits heute in vielen Bereichen ein Tourismusmagnet. Auch unsere Höhengemeinden sind für Gäste attraktiv. Ihre wunderschöne Landschaft ist ein großes Pfund, das es im Rahmen eines Gesamtkonzeptes als Wander- und Radfahrparadies einzubinden gilt. Dazu zählt für mich die Schaffung von “Traumpfaden“, wie einen Rundwanderweg zum Steinerberg. Ich setze mich dafür ein, unsere VG durch eine Zusammenarbeit mit der Erlebnisregion Nürburgring und der Landesgartenschau-Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einer touristischen Genussregion zu vernetzen. Klar ist auch, dass ich die Forst-, Land- und Weinwirtschaft als die wichtigsten Standbeine für den Tourismus unterstütze. Für unser hervorragendes Hotel- und Gaststättengewerbe gilt es, durch Barrierefreiheit und Familienfreundlichkeit neue Kundengruppen auch in der Nebensaison zu erschließen. Im Sinne eines sanften Tourismus setze ich zum einen auf ein attraktiveres ÖPNV-Angebot mit unserem Gästeticket sowie zum anderen auf eine flächendeckende Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge und Fahrräder.